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Bebauung an der S-Bahn Bergfelde

In der letzten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses gab es keine neuen Informationen zur geplanten Bebauung an der S-Bahn in Bergfelde. Der Investor war eingeladen, hatte aber seine Teilnahme aus terminlichen Gründen abgesagt. Dennoch war die Sitzung recht informativ.

In der Stadtverordnetenversammlung im November wurde informiert, dass der Investor seine Pläne für den südlichen Teil so geändert habe, dass eine Befreiung von den Festsetzungen nicht mehr nötig sei. (http://www.hohen-neuendorf.de/de/stadt-leben/aktuelles/so-wird-ein-schuh-draus-bergfelde-sued-umgeplant). Ein formaler Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zur Bebauung ist also nicht mehr notwendig.

Dennoch sind hier einige Fragen offen:

  • Wo soll die Schallschutzwand genau stehen? Werden dafür kommunale Grundstücke benötigt?
  • Wie soll der westliche Parkplatz erschlossen werden? Sind dafür auch kommunale Flächen notwendig? Wer würde den Kreuzungsumbau bezahlen?
    Die Aussage der Verwaltung, hier passe die im B-Plan vorgesehen Straße, ist zu kurz gedacht. Denn diese Straße würde an der B 96a im Brückenanstieg und in die Kurve der unübersichtlichen Brücke hineingehen.

Im Übrigen lagen der Verwaltung weder belastbare Bauunterlagen noch Informationen zur Unterbringung von Flüchtlingen vor.

 

Für den nördlichen Teil (B-Plan 48) wären konkrete Varianten zur möglichen Bebauung wünschenswert. Die Ansicht der Verwaltung, dass es sich hier um eine Angebotsplanung handelt und der Rest dann vom Eigentümer abhänge, ist auch hier nicht zielführend. Es handelt sich bei dem nördlichen Teil immerhin um ca. 40.000 qm, das ist viermal so groß wie der Wildbergplatz gegenüber von Kaufland. Hier sollte schon konkret festgelegt werden, wie die Bebauung aussieht.

Fragen zu Wegen, Aufenthaltsqualität, Dachformen, Geschosshöhen und Parkplätzen lassen sich anhand einer verbindlichen Planung viel besser diskutieren, als mit planerischen Festsetzungen im Bebauungsplan.

Grundsätzlich ist eine Bebauung der freien Flächen an der Bergfelder S-Bahn zu begrüßen. Aber sie muss sich den heutigen Bedürfnisse und Vorstellung anpassen. Eine Bebauung, die unreflektiert auf einer über 20 Jahre alten Planung beruht, kann hier nicht das Ziel sein.

 

 

 

 

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