Josef Andrle

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freies WLAN

Verbesserungen beim öffentlichen Personennahverkehr

Beleuchtung von Wegen und Plätzen

Zusammenarbeit zwischen Polizei und Ordnungsamt verbessern

Mehrgenerationenspielplätze in allen Stadtteilen

Verbesserung des Radwegenetzes

Naturschwimmbad an der Havel

Drehleiter (Hubrettungsfahrzeug) für unsere Feuerwehr

erweiterte Öffnungszeiten im Rathaus und mobile Bürgerbüros

gute Sportplätze

Unterfluraltglascontainer

kostenlose Laubentsorgung

Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am 3.11.2015

Ansicht BEDie zentralen Punkte in der gestrigen Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss waren die geplanten Bebauungen um den S-Bahnhof Bergfelde. Leider konnten nicht alle Zuhörer im Rathaussaal Platz finden. Trotzt baurechtlicher Bedenken, habe ich entschieden, dass sich alle zumindest im Flur aufhalten konnten. Durch die bereitgestellte Tonübertragung konnte auch dort der Sitzung gefolgt werden.

Südlich des Bahnhofes in Bergfelde soll eine Flüchtlingsunterkunft entstehen, die später als sozialer Wohnungsbau genutzt werden kann. Dieses Projekt stellte der Investor Herr Schuh im Ausschuss vor. Dabei erläuterte er auch aktuelle Änderungen gegenüber der ursprünglichen Planung. So sollen die sogenannten ‚Gartenhäuser‘ nicht gebaut werden. Der Grundriss der Wohnungen soll durch den Wegfall von Wänden so verändert werden, dass nur noch eine Unterbringung von 156 Flüchtlingen nach geltenden Regeln möglich ist. Die Gesamtabmessungen des geplanten ‚U‘ und die Anzahl der Wohnungen sollen demnach aber unverändert bleiben.
Der Vertreter des Landkreises machte deutlich, dass der Kreis bei dieser Einrichtung lediglich als Mieter auftreten würde. Somit liegt die Ausprägung des Gebäudes beim Investor. Aktuell gibt es demnach noch keine Zusagen des Landkreises und keine Verhandlungen über eine mögliche Anmietung.

Wie es im Stadtentwicklungsausschuss üblich ist, konnten sich die Zuhörer zu Wort melden. So entstand eine sachliche Diskussion in der viele Fragen beantworten wurden.
Mit der vorgeschlagenen Ausprägung des Bauvorhabens konnte sich niemand anfreunden.
Wir waren uns einig, dass es eine aufgelockerte Bebauung geben sollte, die nicht dem Charakter einer „Kaserne“ entspricht. Wohnen in kleineren Einheiten fördere auch die Integration. Gewünscht wurden mehrere alternative Bebauungsmöglichkeiten, zwischen denen aus städtebaulicher Sicht gewählt werden kann.
Deshalb wurde Entscheidung über die beantragte ‚Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans‘ auf die kommende Ausschusssitzung im Dezember vertagt. Nun liegt es an Herrn Schuh, alternative Varianten vorzulegen, die auch die Akzeptanz bei der Bevölkerung finden oder eine massive Bebauung umzusetzen, die ihm das bestehende Baurecht ermöglicht.

Auch der nächste Tagesordnungspunkt wurde nach langer Diskussion vertagt. Hier ging es um die Bebauung der freien Flächen nördlich des S-Bahnhofs Bergfelde. Das bestehende Baurecht soll durch einen neuen Bebauungsplan geändert werden. Leider kann mit planungsrechtlichen Mittel nur begrenzt beeinflusst werden, was letztendlich gebaut wird. Offene Fragen gibt es hier unter anderem zu Stellplätzen, Dachform und Geschossanzahl. Vieleicht wäre ein städtebaulicher Vertrag eine Lösung?

Gerade bei der Bebauung unserer Zentren sollten wir uns genügend Zeit zur Beratung nehmen. Immerhin werden die kommenden Entscheidungen das Ortsbild auf Jahrzehnte prägen. Wenn diese Beratung in einem intensiven und konstruktiven Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern erfolgt, bin ich gerne bereit, mich noch in weiteren Sitzungen mit diesen Punkten zu befassen.

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