Josef Andrle

bezahlbarer Wohnraum

freies WLAN

Verbesserungen beim öffentlichen Personennahverkehr

Beleuchtung von Wegen und Plätzen

Zusammenarbeit zwischen Polizei und Ordnungsamt verbessern

Mehrgenerationenspielplätze in allen Stadtteilen

Verbesserung des Radwegenetzes

Naturschwimmbad an der Havel

Drehleiter (Hubrettungsfahrzeug) für unsere Feuerwehr

erweiterte Öffnungszeiten im Rathaus und mobile Bürgerbüros

gute Sportplätze

Unterfluraltglascontainer

kostenlose Laubentsorgung

Pressemitteilung zu: Pro Borgsdorf

„Pro Borgsdorf“?

Letzte Woche wurden in Borgsdorf Flugblätter verteilt, die sich auf die geplante Flüchtlingsunterkunft beziehen. Ein Autor ist nicht genannt, es gibt lediglich eine Emailadresse.

Uns als SPD ist eine frühzeitige und korrekte Information wichtig, deshalb haben wir in einer gemeinsamen Veranstaltung der Fraktionsvorsitzenden öffentlich informiert. Im September wird es eine Bürgerinformation des Kreises geben. „Das ist transparente Kommunikation!“ sagt Josef Andrle, Bürgermeisterkandidat der SPD, „vom Bürgermeister hätte ich allerdings eine aktivere Rolle erwartet.“

Die Verteilung der Flüchtlinge erfolgt vom Land über den Kreis in die Kommunen. Hohen Neuendorf wird nach jetzigem Kenntnisstand bis zu 800 Flüchtlinge aufnehmen. 240 davon sollen in Borgsdorf untergebracht werden.

Wie alle Ortsteile hat auch Borgsdorf von der guten Entwicklung Hohen Neuendorfs in der Vergangenheit profitiert. Nun müssen wir auch die anstehenden Aufgaben gemeinsam lösen. Eine exakte prozentuale Gleichverteilung über alle Ortsteile, Wohnlagen und Straßen ist nicht möglich und wenig hilfreich.

Der Landkreis ist für die Unterbringung von Flüchtlingen zuständig. Er trifft die Entscheidung, wo und wie sie erfolgt. Welche Unterbringung kann menschenwürdiger sein, als die in extra zu diesem Zweck errichteten Unterkünften? Mit zu Fuß erreichbarer Infrastruktur und Anbindung an den ÖPNV. Die Unterbringung in mittelgroßen Gemeinschaftsunterkünften ist dabei die beste Lösung für unsere Stadt. „Wir wollen eine Unterbringung in Turnhallen oder gar Zelten vermeiden.“, sagt Josef Andrle.

Der „Wald“ auf dem vorgesehenen Grundstück hat keine Verbindung mehr zum Wald um Borgsdorf. Das Gelände liegt im bebauten Stadtgebiet und konnte von der Allgemeinheit nicht genutzt werden. Es war absehbar, dass es der Kreis als Eigentümer das Gelände früher oder später entwickeln würde. Und da Wohnungen im gesamten Stadtgebiet und im Südkreis rar sind, liegt hier eine Wohnbebauung grundsätzlich auf der Hand.

Wir müssen einfach feststellen, dass der Platz für die geplante Unterkunft gut geeignet ist. Wir wollen, dass die Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Elend bei uns ankommen menschenwürdig unterkommen können.

15-08-10 Pro Borgsdorf

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